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Die slowakei und die eu

Vorteile der EU-Mitgliedschaft für die Slowakei

Der Beitritt der Slowakei zur EU gehört zu den wichtigsten Meilensteinen in der Geschichte des Landes. Innerhalb von einigen Jahren ist das Land ein Teil des festen Kerns der europäischen Integration geworden. Die EU-Mitgliedschaft hat für die Slowakei nicht nur viele positive Veränderungen, sondern auch eine Reihe von neuen Herausforderungen und Aufgaben gebracht.

Im Jahr 2004 wurde die Slowakische Republik ein vollwertiges Mitglied der Europäischen Union, womit der mehr als 10-jährige Integrationsprozess erfolgreich abgeschlossen wurde. Die EU-Mitgliedschaft bietet neue Chancen für die slowakische Wirtschaft und ermöglicht den freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Kapital sowie die Freizügigkeit der Bürger. Die Slowaken haben die Möglichkeit erhalten, im EU-Binnenmarkt zu arbeiten, eine unternehmerische Tätigkeit auszuüben, zu reisen und in anderen EU-Mitgliedstaaten zu leben. Gleichzeitig hat auch der Export von slowakischen Waren in die EU-Länder wesentlich zugenommen.

Darüber hinaus wurden bessere Geschäftsmöglichkeiten und Verbraucherrechte durchgesetzt und eine bessere Informiertheit der Öffentlichkeit erreicht. Die Slowakei hat sich vermehrt für ausländische Direktinvestitionen geöffnet. Etwa 90 Prozent der ausländischen Direktinvestitionen in der Slowakei stammen aus den EU-Ländern. Mit dem Beitritt zur EU wurde im Einklang mit dem gemeinsamen europäischen Regelwerk auch die slowakische Rechtsordnung geändert.

Einen weiteren Meilenstein stellte der Beitritt zum Schengen-Raum im Jahr 2007 dar. Der Grenzverkehr wurde somit deutlich vereinfacht, da 94 Prozent der slowakischen Grenzen zurzeit EU-Binnengrenzen sind. Dank der EU-Mitgliedschaft beteiligt sich die Slowakei wesentlich an der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik, wodurch dem Land ein größerer Stellenwert auf der internationalen politischen Szene zukommt.

Eine grundlegende Veränderung brachte die Einführung des Euro im Jahr 2009. Die gemeinsame Währung erhöht die gesamtwirtschaftliche Stabilität. Außerdem werden die Kosten für den Währungsumtausch eingespart und günstige Voraussetzungen für langfristige Geschäftsentscheidungen geschaffen.

Ein EU-Mitgliedstaat zu sein, bedeutet auch das Recht zu haben, die Entscheidungsprozesse der Gemeinschaft in vollem Umfang, insbesondere durch den EU-Rat, zu beeinflussen. Auf der anderen Seite hat die Slowakei mehrere Zuständigkeiten an die EU-Institutionen übertragen. Sie verzichtete auf gewisse Kompetenzen, zum Beispiel im Bereich der Handels- und Agrarpolitik oder der ökologischen und technischen Normen.

Programme wie Comenius, Sokrates und Erasmus+ bieten auch neue Möglichkeiten im Hinblick auf die Verbesserung der allgemeinen und beruflichen Bildung von jungen Menschen betrifft.

Im Verkehrsbereich ist die Möglichkeit der Finanzierung von Projekten mit EU- Mitteln der sichtbarste Vorteil der EU-Mitgliedschaft. Im Programmplanungszeitraum 2007 - 2013 wurden zum Beispiel 3,16 Mrd. Euro im Rahmen des operationellen Programms Verkehr für die Slowakei bereitgestellt. Es geht um den Bau von Autobahnen sowie um die Modernisierung von Bahnstrecken und die Erneuerung von Schienenfahrzeugen. Eine Herausforderung für die Slowakei stellt insbesondere die Effizienzsteigerung bei der Inanspruchnahme von EU-Mitteln dar.

 

Foto: SACR

AKTUELLE NACHRICHTEN

13.09.2016
Die Landwirtschaftsminister in Bratislava – die Gespräche drehten sich um die Stellung der Landwirte und unlautere Geschäftspraktiken
Bratislava, 13. September 2016 – Ministerin Gabriela Matečná empfing ihre Amtskollegen, die Minister für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der EU-Mitgliedstaaten, in der Hauptstadt der Slowakei. In der informellen Sitzung des Rates „Landwirtschaft und Fischerei“ diskutierten sie über die Stärkung der Stellung der Landwirte in der Lebensmittelversorgungskette.
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12.09.2016
Externer Investitionsplan auf der Agenda der Minister für Entwicklungspolitik
Brüssel (12. September 2016) - In Brüssel fand eine informelle Tagung des EU-Rates für auswärtige Angelegenheiten/Entwicklung statt, die vom Thema des in Kürze erscheinenden externen Investitionsplans dominiert wurde - eine Initiative, die auf die Hauptursachen der Migration in Afrika und in der EU-Nachbarschaft gerichtet ist. Das informelle Treffen wurde von der Hohen Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Federica Mogherini geleitet. Die slowakische EU-Ratspräsidentschaft war durch den Staatssekretär des Außenministeriums Lukáš Parízek vertreten.
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12.09.2016
EU-Haushaltsplan 2017: Rat legt seinen Standpunkt fest
Der Rat hat am 12. September 2016 seinen Standpunkt zum Entwurf des EU-Haushaltsplans für 2017 angenommen. Oberstes Ziel des Rates ist es, dafür zu sorgen, dass die begrenzten verfügbaren Finanzmittel auf die Hauptprioritäten der EU ausgerichtet sind. Dies sind Maßnahmen zur Bewältigung der Migrationskrise und ihrer Ursachen sowie zur Förderung der europäischen Wirtschaft und zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Insgesamt ist der Rat darauf bedacht, in Zeiten anhaltend knapper Haushaltsmittel einen tragfähigen und wirksamen Haushaltsplan aufzustellen.
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10.09.2016
Die EU-Finanzminister trafen sich in Bratislava. Zur Diskussion standen Steuern und Investitionen sowie eine Vision für den Euro-Raum
Bratislava, 9.-10. September – Finanzminister Peter Kažimír empfing seine Amtskollegen, die Minister für Wirtschaft und Finanzen der EU-Länder, zur informellen Sitzung des Rates „Wirtschaft und Finanzen“. Dieses informelle Treffen ist schon eine Tradition im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft eines Landes und bietet eine ideale Gelegenheit, nicht nur aktuelle Fragen, sondern auch strategische Themen von mittelfristigem Charakter zu besprechen.
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06.07.2016
Rede von Premierminister Robert Fico im Europäischen Parlament
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15.09.2016
Bratislava-Gipfel: in der Hauptstadt treffen sich die Staats- und Regierungschefs von 27 EU-Ländern
Bratislava wird am Freitag, den 16. September, ein informelles Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Mitgliedsstaaten unter Teilnahme des Präsidenten des Europäischen Rates Donald Tusk und des Präsidenten der Europäischen Kommission Jean -Claude Juncker veranstalten. Das Gipfeltreffen, bekannt als Bratislava-Gipfel, wird über die zukünftige Ausrichtung der EU beraten, nachdem die britischen Bürger im Referendum über den Austritt ihres Landes aus dem gemeinsamen europäischen Projekt entschieden haben.
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17.07.2016
NOTIZ: Minister Lajčák in der Sitzung des Rates „Auswärtige Angelegenheiten“ in Brüssel
Miroslav Lajčák, der Minister für auswärtige und europäische Angelegenheiten der Slowakischen Republik, wird am Montag, den 18. Juli, an der regelmäßigen Sitzung des Rates „Auswärtige Angelegenheiten“ (FAC) in Brüssel teilnehmen. Dies ist zugleich die erste Sitzung dieses Rates während der slowakischen EU-Ratspräsidentschaft.
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11.07.2016
Minister nehmen erste Diskussionen mit den Ausschüssen des Europäischen Parlaments auf
Brüssel (11.-14. Juli 2016) Die Ausschüsse des Europäischen Parlaments machen sich mit den Programmprioritäten des slowakischen Ratsvorsitzes vertraut, die von den einzelnen Mitgliedern der slowakischen Regierung in deren Funktion als Vorsitzende der verschiedenen Ratsformationen präsentiert werden. Die so genannten Hearings sind ein fester Bestandteil der Präsidentschaftsaufgaben.
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11.07.2016
Peter Kažimír wird den Vorsitz des Rates „Wirtschaft und Finanzen“ übernehmen
Peter Kažimír, der Finanzminister der Slowakischen Republik, wird am Dienstag, den 12. Juli, zum ersten Mal den Vorsitz bei den Sitzungen des EU-Rates für Wirtschaft und Finanzen (ECOFIN) in Brüssel übernehmen.
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23.06.2016
Slovak Presidency Website eu2016.sk
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22.06.2016
Accreditation and registration
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05.05.2016
Presidency in Figures
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19.07.2016
Schlussfolgerungen des Rates zu Venezuela
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19.07.2016
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19.07.2016
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19.07.2016
Schlussfolgerungen des Rates zu Afghanistan
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